Gemeinschaftliche Formsphären
Außer den privaten Formsphären gibt es gemeinschaftliche Formsphären, die Gemeinschaftsgebäude oder Landschaften beinhalten, also Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Heilzentren, Gemeinschaftsgebäude, in denen Treffen abgehalten werden, aber auch Parks und Gärten, Fluß- und Seelandschaften.
Diese Einrichtungen werden einmal erschaffen und normalerweise nur dann verändert, wenn die allgemeine Weiterentwicklung dies benötigt, etwa, wenn ein neues Labor eingerichtet werden muß mit neuen Forschungsinstrumenten. Gleichwohl kann man den Asvenari einen gewissen Spieltrieb nicht absprechen.
Das kann bedeuten, daß einzelne Asvenari wie auch kleine Gruppen von Zeit zu Zeit aus reiner Schöpfungsfreude heraus ein Zentrum verändern. Die vorgenommenen Umgestaltungen werden jedoch dokumentiert und in entsprechenden Nachrichten-Stelen - kristallinen Speicher- und Informationseinheiten - bekannt gemacht, um ein allzu ausuferndes Chaos und wachsende Orientierungslosigkeit zu vermeiden.
Shelankar ist ein gutes Beispiel für die Gestaltungsfreude der Gemeinschaft, da dort besonders viele äußere Veränderungen vonstatten gehen. Gelehrte führen diesen Umstand darauf zurück, daß Shelankar völlig losgelöst ist von physischen Begrenzungen, da es in einer Art Raum zwischen den Dimensionen existiert, nicht auf der Oberfläche eines Planeten. Offenbar trägt dieser Fakt dazu bei, die jeweiligen Bewohner zu einem experimentellen und freien Umgang mit Materie einzuladen.
Gemeinschaftliche Schöpfungsprozesse sind sehr beliebt und stärken auf wunderbare Weise das Zugehörigkeitsgefühl, in der die Beziehungen untereinander auf der Herzensebene intensiv gestärkt werden. Die emotionalen Erfahrungen dabei hallen in allen Beteiligten noch lange nach.