Die Natur der Formsphären
Formsphären sind scheinbar leere Blasen - eine Art eigene Dimension - im Raum-Zeit-Gefüge, die mit reiner Formenergie gefüllt sind. Diese Formenergie läßt sich per Gedankenkraft in jede beliebige physische Form umwandeln, entweder temporär oder dauerhaft. Sie finden sich nur in den Zentren der Asvenari wieder.
Die ersten Formsphären, die die Asvenari kennenlernten, existierten in Shelankar. Dort - angeleitet durch die Ancevari selbst - erlernten sie den Umgang mit diesen „Wundern, in denen Wünsche wahr werden können“.
Bereits kurz nach der Entdeckung der Sphären stellte sich heraus: Je öfter und intensiver die Asvenari die Formenergie nutzen, desto mehr davon steht ihnen zur Verfügung. Es ist so, als ob sich bei den Schöpfungsprozessen die Energien nicht etwa verbrauchen, sondern im Gegenteil weiter anreichern, so daß immer mehr Formsphären entstehen können.
Bis eine Sphäre neu erschaffen wird - etwa wenn ein neues Mitglied zu den Asvenari stößt - liegt diese vermehrte Formenergie als Potential vor, bereit, sich auszubreiten und als Grundlage für neue Schöpfungen zu dienen.
Formsphären können nur mit Hilfe eines Kristalls aufgebaut werden. Große Formsphären, wie sie in Shelankar, später auch in den anderen Zentren der Asvenari entstanden, benötigen dazu Sphärenkristalle und den Einsatz einer Sphärenloge (der Zusammenschluß mehrerer Alvari und Kristallmeister).