Entstehung und Form eines Netzbauwerks
Wenn ein neuer Netzwerk-Standort aufgebaut werden soll, kommen die Sphärenkristalle zum Einsatz - etwa 1,5m große Kristallwürfel. Sie werden von einer Sphärenloge, bestehend aus einem Meister und 24 Logen-Asvenari, zu dem Ort gebracht, an dem der Gemeinschaft ein bereits bestehendes Gebäude zur Übernahme angeboten wurde.
In der darauf folgenden Zeit, die etwa einen Tag in Anspruch nimmt, gewinnt durch den mentalen Einsatz der Loge die Formsphäre an Größe und Gestalt, bis sie das Gebäude restlos ausfüllt und in ihr nun die ganz eigenen Gesetze der Formsphären gelten.
Die äußere Form eines Netzbauwerks
Während der Nutzung durch die Asvenari behält das Netz-Bauwerk seine bereits gegebene äußere Form bei, lediglich seine atomare Struktur wird dahingehend verändert, daß der natürliche Verfall des Gebäudes aufgrund äußerer Einflüsse gestoppt wird. Gebäude, die von den Asvenari übernommen werden, können so für alle Zeiten existieren, es sei denn, die Asvenari ziehen sich daraus zurück.
Alternativ kann auch eine Höhle oder ein Zelt als Grundlage einer Formsphäre dienen - wichtig ist lediglich, daß ein abgeschlossener Raum zur Verfügung steht. In der Regel ziehen es die Asvenari jedoch vor, ein Gebäude zu nutzen, das zu einer Ansiedlung gehört, um nicht weiter aufzufallen, wenn im Umfeld des Zentrums reges Treiben herrscht.
Das Innere eines Bauwerks
Die Formsphäre innerhalb des Netz-Bauwerkes ermöglicht es allen Mitgliedern, sich die Umgebung zu schaffen, die sie wünschen, unabhängig von äußeren Begrenzungen.
Mitglieder der Gemeinschaft können ihre privaten Formsphären mit Hilfe kleinerer Sphärenkristalle innerhalb des Netz-Bauwerkes entfalten, darüberhinaus finden sich dort auch gemeinschaftlich genutzte Räumlichkeiten wie Bibliotheken, Konferenzsäle, hervorragend ausgestattete Heilungseinrichtungen, den großen Speise- und Festsaal und die zentrale Halle, in der sich die Logen-Asvenari zu ihrer mentalen Arbeit zusammenfinden.
Jedes Netz-Bauwerk beinhaltet ein Dimensionstor, das es mit den anderen Bauwerken und mit Shelankar verbindet. Damit erübrigen sich langwierige Reisen, es sei denn, es handelt sich um Forschungsreisen, die den Zweck erfüllen, ein bestimmtes Gebiet zu erkunden. Ein immenser Vorteil, wenn man bedenkt, welche Entfernungen die Asvenari zurücklegen und Zeit in Kauf nehmen müßten, um ihren Aufgaben gerecht zu werden.