Eridians Klima
Als sich Eridian noch vor der Küste Abeniras befand, besaß die Insel eine konsequente Nord-Süd-Ausrichtung. Infolgedessen breiteten sich drei verschiedene Klimazonen aus:
- Eine tropische Klimazone mit üppigem Pflanzenbewuchs und schwülwarmem, regenreichen Klima,
- eine gemäßigte Zone mit moderaten Temperaturen und drei Jahreszeiten (Frühling/Sommer/Herbst - einen kalten Winter gab es nicht),
- und eine alpine Klimazone mit kühlen Temperaturen.
Seit die Insel aus dem Meer gehoben wurde, existierte - realistisch betrachtet - kein Grund mehr, warum es verschiedene Klimazonen geben sollte, denn die Insel bewegte sich unabhängig über die Planetenoberfläche in einer Höhe von einigen Kilometern.
Gerade deshalb wurde es aber notwendig, ein Schutzsystem zu erschaffen, das eine lebensfähige Atmosphäre mit entsprechendem Sauerstoffgehalt und lebenserhaltenden Temperaturen ermöglichte.
Die Steuerung des Wetters
Diese Aufgabe übernahmen die Schutzgeister. Manchmal steuerten sie die Insel in eine Regenfront hinein, um den Wasserhaushalt aufzufüllen, in der Regel wichen sie Schlechtwetterfronten jedoch aus, so daß der Himmel über Eridian tagsüber und nachts meist wolkenfrei war, von morgendlichen Frühnebelfeldern einmal abgesehen.
Da den Ancevari die bestehende Vegetation zur Zeit der Erhebung aus dem Meer mittlerweile sehr ans Herz gewachsen war, wollten sie verhindern, daß die Vielfalt der Pflanzen trotz des allgemeinen Klimawechsels im Außen erhalten blieb.
So instruierten sie die Luftgeister, auch weiterhin für angemessene Klimazonen zu sorgen, wenngleich heutzutage der Unterschied zwischen den einzelnen Zonen nicht mehr so groß ist.
Daß die Pflanzen trotzdem gut gedeihen - etwa die feuchtigkeitsliebenden tropischen Pflanzen - liegt daran, daß der Wasserhaushalt im Boden von den Naturgeistern reguliert wird.