Landwirtschaft
Es gibt auf Eridian keine traditionelle Landwirtschaft, dennoch gibt es ein reichhaltiges Angebot an Nahrungspflanzen. Die Besonderheit der durchaus existierenden Äcker und Gärten liegt darin, die Pflanzengeister zu bitten, genau das Gemüse und die Menge zu erzeugen, die gerade benötigt wird.
Da auch die Pflanzengeister neugierig und verspielt sind - wie eigentlich alle Naturgeister auf Eridian - machen sie sich einen Spaß daraus, ständig neue Sorten von Gemüse und Getreide zu erschaffen, sehr zur Freude der Bewohner, die stets einen üppigen, bunten Garten mit köstlichen Neuigkeiten vorfinden.
Die kleineren Siedlungen sind in der Regel von Äckern und Wäldern umgeben, aus denen auch Holz gewonnen wird, die Städte beherbergen eine große Anzahl von hauseigenen Gärten, in denen die notwendige Menge an Pflanzennahrung gewonnen werden kann.
Darüberhinaus gibt es Nutztier-Rassen, die ihre natürlichen Erzeugnisse - Milch und Eier - in den Mengen aus eigenem Antrieb so produzieren, wie sie dem Verbrauch der Bewohner angemessen sind.
Die Ancevari waren Vegetarier, so daß Tierzucht zur Fleischgewinnung nicht vorkam, doch es wurde aufgezeichnet, daß manche Tiere dann plötzlich ohne erkennbaren Grund starben, wenn fleischverzehrende Gäste die Insel betraten, um ihnen als Nahrung zu dienen. Das passierte jedoch sehr selten.
Deshalb wird es für die Neusiedler vonnöten sein, ihre Ernährung auf weitgehend pflanzliche Nahrung umzustellen, die auf Eridian besonders nährstoffreich und gesund ist.