Die vier großen Reiche
Zu den Reichen, die sich durch Kooperation entwickelt und ausgedehnt haben, gehören Rhomara, Khemlivar, Mariva und Moranja. Sie alle grenzen am Gürtel des Äquators aneinander. Rhomara dehnt sich von der subtropischen Mitte nach Norden aus.
Khemlivar erstreckt sich über weite tropische und savannenartige Gebiete des Südens, nicht nur über die Glutwüsten mit ihren wandernden Sanddünen. Das Reitervolk der Moranjas hat sich über weite Teile des Südstens ausgedehnt. Die Mariva, der seßhafte Schwesterstamm der Moranjas, haben sich im Nordosten ein Reich geschaffen.
Während Rhomara, Khemlivar und Mariva prachtvolle Städte und beeindruckende Monumente aus Stein erbaut haben, liegt die Stärke von Moranja darin, sich flexibel den Begebenheiten der Natur anzupassen und ihre Zentren nomadisierend mit sich zu führen. Sie sind besondere Meister darin, die endlosen, lebensfeindlichen Wüsten der Magischen Steine zu bevölkern, Einöden, in denen die Magie in den Steinen selbst lebt und sie in immer neue Formen zwingt - ein Umstand, der für ahnungslose Reisende fatale Folgen haben kann.
Rhomara und Khemlivar wetteifern auf friedliche Weise darin, die höchste Kulturform hervorzubringen - in der Kunst, der Beherrschung der Magie, der Nähe zu den Göttern, in ihren Wissenschaften und steinernden Monumenten. Es herrscht zwischen ihnen und anderen Völkern reger Austausch, der auch neue Ideen und Erfindungen transportiert.