Das Leben in Shelankar
Aufgrund seiner besonderen Beschaffenheit und der enormen persönlichen Entfaltungsmöglichkeit ist Shelankar ein geradezu paradisischer Ort.
Es ist sicher für einige sehr verlockend, einfach dort zu bleiben. Doch bislang haben sich alle Asvenari entschieden, das Refugium regelmäßig wieder zu verlassen. Würden sie sich nur noch in Shelankar aufhalten, würden sie ihren wahren Aufgaben nicht gerecht werden.
Stattdessen wird der Aufenthalt dort als Erholung und persönliche Belohnung angesehen, die sich ein jeder selbst gestattet, so lange er es will und braucht. Die jeweilige Form seiner privaten Sphäre kann er in einem Kristall speichern und mitnehmen, für den Fall, daß er in einem Gebäude des planetaren Netzwerkes unterkommt und er dort eine weitere, noch leere Sphäre vorfindet, in der er seine gespeicherten Formen wieder erstehen lassen kann.
Er nimmt seine selbstgeschaffene ”Heimat” also mit, ist deshalb auch emotional weitestgehend unabhängig. Danach kehrt er frisch gestärkt wieder zurück zu seinen Aufgaben, die den planetaren Gesellschaften dienen.
Forschungen und Entwicklungen
Es gibt zahlreiche naturwissenschaftliche Forschungen in Shelankar. Die Ergebnisse werden vom Rat der Gemeinschaft bewertet, und dort wird entschieden, ob bzw. wie dieses Wissen auf Dendallan gebracht werden kann, ohne die Zivilisationen in eine Richtung zu drängen, die sie noch nicht verkraften können.
Grundsätzlich gehen die Asvenari sehr verantwortungsvoll um mit allem, mit dem sie in Berührung kommen. Sie erachten es als immense Ehre, von den Ancevari auserkoren worden zu sein, ihr Wissen zu teilen und ihre Weisheit unmittelbar zu erfahren.
Trotzdem - oder gerade deshalb - sind sie in ihrem Wesen von Natürlichkeit und einer gewissen Demut erfüllt, betrachten sich als kleinen Bestandteil eines größeren Ganzen, dem sie mit Hingabe und Freude dienen.